Das Regal vom Schattendasein zum Designermöbel
Jeder kennt es und fast jeder benützt es. Die Rede ist vom Regal. Ein Möbelstück, welches Geschichte geschrieben hat. Schon in Zeiten, als es noch gar keine richtigen Einrichtungsstücke gab, haben sich die Menschen Regale gebaut. Sie nahmen zwei Steine und legten ein Holzbrett auf diese. Schon war das Regal fertig.
Wer sich an die 70iger und 80iger Jahre erinnert, denkt wahrscheinlich sofort an die Wandverbauten. Damals lagen sie im Trend. Das Wohnzimmer war so verbaut, dass man von der Wandfarbe überhaupt nichts mitbekam. Das Ausmalen konnte man sich daher ersparen. Die vielen Regale dienten damals als Aufbewahrungsmöglichkeit der vielen Videokassetten, Bücher, Fotoalben und Schallplatten. Im Laufe der Zeit konnte man darauf verzichten. Einige Menschen besitzen gar keine Fotoalben mehr, ihre Fotos findet man alle auf gebrannte CDs. Das Gleiche gilt für die Filme und für die Bücher. Dank der digitalen Technik wurden die richtigen Regale überflüssig.
Ende der 90iger Jahre kamen die einfachen Regale wieder in Mode. Umso bunter desto besser. Viele Möbelhäuser haben sie verkauft, auch solche aus Metall waren der Renner. Solche Modelle konnte man aufstellen, wo man wollte. Mitten ins Wohnzimmer oder auch in der Küche. Einige verwendeten die Regale als Raumteiler oder als Wohnraumaccessoires. Schaut man sich in der heutigen Zeit so manche Regale an, findet man darin bunte Kisten oder Mitbringsel aus dem Urlaub. Da fragt man sich schon? Was ist nur aus den großen Wandverbauten geworden.
Wer sich heute stylish einrichten möchte, verzichtet auf sperrige Möbel. Hier ein Regal, dort ein kleiner Tisch und die Wohnraumgestaltung harmoniert perfekt. Umso mehr Platz, desto besser können die Energien sich ausbreiten. Auch in Feng Shui ist das eine wichtige Tatsache. Außerdem sollte man nicht zu viel sammeln. Wer sich von alten Gegenständen nicht trennen kann, hat keinen Platz für neue schöne Sachen. Ab und zu sollte man das alte Leben hinter sich lassen.







