Apr 30

Individuelles Design an der Wand

Die Gestaltung der eigenen vier Wände ist seit langer Zeit ein besonderes Anliegen der Menschen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um die Gestaltung der gemieteten oder gekauften Wohnung beziehungsweise des gemieteten oder gekauften Hauses geht. Ein Jeder verfolgt bei der Herrichtung seines ganz persönlichen Umfelds seine eigenen Vorstellungen. Bevor es um die Auswahl der Möbelstücke geht, sind die Grundlagen zu schaffen.

Vom Fußboden bis zur Decke…

… reicht der Gestaltungswille. Parkett oder Laminat, Stuck oder Holzverkleidung, das sind Fragen die gestellt werden, um sie zu beantworten, und in die Tat umzusetzen. Gardinen und Dekostoffe spielen natürlich ebenfalls eine wichtige Rolle bei der individuellen Gestaltung des eigenen “Wunschschlosses”. Daneben sind farbige Gestaltungen von besonderem Reiz. Die heute zur Verfügung stehende Vielfalt an Farben lässt alle Variationen zu.

Wände – Verbindung zwischen Fußboden und Decke

Zwischen Fußboden und Decke befinden sich die Wände oder Fenster. Früher war die gemusterte Tapete in allen Qualitäts- und Preisklassen der Hit der Wandgestaltung. Blumen oder Ornamente, Streifen oder Karos, Papier oder Textiltapete oder vielleicht lieber Rauputz ? Auch für die Wände hat unsere moderne Welt unzählige Gestaltungsmöglichkeiten. Eines hatten diese Varianten aber in der Regel gemein. Einmal aufgetragen oder aufgeklebt, waren fortan, bis zur nächsten Renovierung, alle Wände mehr oder weniger gleichartig gestaltet. Sie waren also mit dem hohen Risiko behaftet, nach einiger Zeit langweilig oder gar anstrengend zu werden.

Es gibt was Neues!

Jetzt gibt es eine Gestaltungsmöglichkeit, die an Individualität kaum mehr zu Toppen ist. Gemeint ist: Der Individuelle Wandaufkleber – Wandtattoo. Mit diesem Gestaltungsmittel ist die eigene Kreativität möglich. Der Nutzer kann sein eigenes Wandtattoo entwerfen, und von einem Fachmann auf eine Klebefolie transformieren lassen. Mit diesem individuellen Wandaufkleber können nun Wände, Türen, Möbel oder auch Fenster beklebt werden. Es obliegt der Entscheidung des Einzelnen, ob er zum Beispiel nur ein Wandtattoo aufbringt oder die ganze Wohnung damit gestaltet. Vielleicht kommen aber auch mehrere, unterschiedliche Wandtattoos zum Einsatz. Mit diesem Gestaltungselement ist der Individualität kaum mehr eine Grenze gesetzt. Denn wenn sie nicht mehr gefallen, kann man sie von der Wand entfernen oder durch neue Wandtattoos ersetzen, ohne gleich renovieren zu müssen.

Apr 26

Das Regal vom Schattendasein zum Designermöbel

Jeder kennt es und fast jeder benützt es. Die Rede ist vom Regal. Ein Möbelstück, welches Geschichte geschrieben hat. Schon in Zeiten, als es noch gar keine richtigen Einrichtungsstücke gab, haben sich die Menschen Regale gebaut. Sie nahmen zwei Steine und legten ein Holzbrett auf diese. Schon war das Regal fertig.

Wer sich an die 70iger und 80iger Jahre erinnert, denkt wahrscheinlich sofort an die Wandverbauten. Damals lagen sie im Trend. Das Wohnzimmer war so verbaut, dass man von der Wandfarbe überhaupt nichts mitbekam. Das Ausmalen konnte man sich daher ersparen. Die vielen Regale dienten damals als Aufbewahrungsmöglichkeit der vielen Videokassetten, Bücher, Fotoalben und Schallplatten. Im Laufe der Zeit konnte man darauf verzichten. Einige Menschen besitzen gar keine Fotoalben mehr, ihre Fotos findet man alle auf gebrannte CDs. Das Gleiche gilt für die Filme und für die Bücher. Dank der digitalen Technik wurden die richtigen Regale überflüssig.

Ende der 90iger Jahre kamen die einfachen Regale wieder in Mode. Umso bunter desto besser. Viele Möbelhäuser haben sie verkauft, auch solche aus Metall waren der Renner. Solche Modelle konnte man aufstellen, wo man wollte. Mitten ins Wohnzimmer oder auch in der Küche. Einige verwendeten die Regale als Raumteiler oder als Wohnraumaccessoires. Schaut man sich in der heutigen Zeit so manche Regale an, findet man darin bunte Kisten oder Mitbringsel aus dem Urlaub. Da fragt man sich schon? Was ist nur aus den großen Wandverbauten geworden.

Wer sich heute stylish einrichten möchte, verzichtet auf sperrige Möbel. Hier ein Regal, dort ein kleiner Tisch und die Wohnraumgestaltung harmoniert perfekt. Umso mehr Platz, desto besser können die Energien sich ausbreiten. Auch in Feng Shui ist das eine wichtige Tatsache. Außerdem sollte man nicht zu viel sammeln. Wer sich von alten Gegenständen nicht trennen kann, hat keinen Platz für neue schöne Sachen. Ab und zu sollte man das alte Leben hinter sich lassen.

Jan 31

Ergonomie im Arbeitszimmer

ein Stuhl für ergonomisches Arbeiten

ein Stuhl für ergonomisches Arbeiten, cc by Elke.Fleing/ flickr.com

Das Arbeitszimmer dürfte bei der Wohnungseinrichtung wohl eher vernachlässigt werden. Besucher bekommen dies ja auch meist nicht zu Gesicht und so dient es häufig außerdem als Abstellraum. Aber wer in dem heimischen Arbeitszimmer länger Zeit verbringt und dort tatsächlich auch mal arbeitet, weiß, dass das Arbeiten in einem gemütlichen Raum viel angenehmer ist. In diesem Raum sind Ordnung, Struktur sowie Funktionalität besonders wichtig. Aufbewahrungselemente sollten nützlich sein und trotzdem ins Raumkonzept passen. Darum sollte auch dieser Raum sorgfältig eingerichtet und der Kauf von Möbeln gut überlegt sein, denn die Eigenschaften dieser können das Arbeiten sehr viel angenehmer machen.

Beim Kauf von Arbeitstisch und Stuhl sollte immer auch auf die Ergonomie des Möbelstücks berücksichtigt werden. Lieber ein bisschen mehr Geld investieren als verspannt sitzen und damit Folgeschäden vorbeugen. Beim Kauf eines Arbeitsstuhls sollte auf eine stufenlos verstellbare Sitzhöhe von 42 – 53 cm, eine Sitzfläche mit Tiefe zwischen 38 – 44 cm sowie Breite von 40 – 48 cm geachtet werden. Die Rückenlehne sollte 36 – 48 cm breit und in der Höhe sowie im Winkel verstellbar sein. Wichtig ist, dass der Stuhl dynamisches Sitzen ermöglicht. Die richtige Sitzposition ist: rechter Winkel von Unter- zum Oberarm und vom Unter- zum Oberschenkel, die Sitzfläche vollständig ausnutzen sowie die Haltung zwischen aufrecht und zurückgelehnt variieren. Der Arbeitstisch sollte eine Höhe von 72 cm haben, wenn er nicht verstellbar ist und mindestens eine Tiefe von 80 cm, damit der notwendige Abstand zum Bildschirm eingehalten wird.

Neben dem rein optischen Erscheinungsbild eines Möbelstücks für das Arbeitszimmer gibt es also noch weitere wichtige Kriterien. Die Sitzhaltung am Tisch unbedingt vor dem Kauf ausprobieren und auf ihre Ergonomie prüfen.

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