Jun 03

Designklassiker – der Kaffeehausstuhl

Jeder der sich ein bisschen für Möbel interessiert kennt den Kaffeehausstuhl. Ursprünglich bekannt unter dem Namen Konsumstuhl Nr. 14 wurde der heute unter dem Namen Stuhl Nr. 214 bekannte Kaffeehausstuhl ab 1859 erfolgreich verkauft.

Jetzt findet man ihn auch in moderner Interpretation. Entworfen wurde dieser Klassiker von Michael Thonet. Obwohl zu der damaligen Zeit noch viel Pomp vorherrschte und die Möbel viele Schnitzereien aufwiesen, entwarf Thonet formschöne vergleichsweise sehr schlichte Möbel. Seine Ausdauer wurde belohnt. Nicht nur, dass er zu seiner Zeit ein stark expandierendes Unternehmen aufbaute, auch heute noch sind Kaffehausstühle noch jedem ein Begriff. Inzwischen ist ein Original-Thonet-Stuhl ein absolutes Sammlerstück.

Wahrscheinlich gibt es keinen Stuhl, der häufiger verkauft wurde als der Kaffehausstuhl. Trotz der Massenproduktion ist der Kaffehausstuhl von guter Qualität und sehr robust. Kaffeehausstühle werden in Bugholztechnik hergestellt.  Schichtholz wird in einem heißen Leimbad gekocht und gebogen indem man es in eine Metallform spannt. Bei Massivholz nimmt man Wasserdampf, um es biegbar zu machen. Die Verwendung der Bugholztechnik war zwar zu der damaligen Zeit neuartig, machte die Stühle aber durch die geringen Produktionskosten im Vergleich zu traditionellen Schreinermöbel auch für Geringverdienende erschwinglich. Ein weiterer Vorteil neben der schon erwähnten hohen Stabilität, war und sind die Formschönheit und die einfache Reproduzierbarkeit.

Heutzutage ist der Kaffeehausstuhl überall zu finden. Natürlich in Cafés, aber auch im Esszimmer hat der Kaffeehausstuhl schon Einzug gehalten. Noch vor der Zeit des allseits bekannten schwedischen Möbelhauses hatte Thonet schon, ein perfekt zu wenigen Einzelteilen reduziertes, einfach zusammenbaubares und in kleiner Verpackung verschickbares Möbelstück entwickelt. Durch seine hohe Effektivität  und Wettbewerbsfähigkeit hat sich dieser Designklassiker bis heute gehalten.

Mai 05

Lampenschirme – das Unikat

Die alte Stehlampe die vor ein par Jahrzehnten noch Hipp war nimmt jetzt einfach nur Platz weg. Irgendwie hängt man jedoch noch an ihr; so viele Erinnerungen der Kindheit sind daran gebunden. Man kann sie jedoch ganz leicht wieder zum Schmuckstück werden lassen. Um ihr Ihren alten Glanz wiederzugeben braucht es nur ein wenig Lampenfolie, schönen Stoff und evtl. ein bisschen Lack. Grade wenn der Lampenständer stark erkennen lässt welcher Zeit er entstammt und altmodisch wirkt ist ein frischer anstrich nicht verkehrt. Egal, ob Sie bunte knallige Farben oder schlichtes weiß wählen sein Aussehen wird sich völlig verändern und auf einmal wird aus dem hässlichen Entlein ein wunderschöner Schwan. Sprühlack ist hierfür besonders gut geeignet. Befreien Sie das gute Stück von jeglichem Schmutz und Staub. Wischen Sie den Ständer trocken und entfernen Sie den alten Lampenschirm. Sprühen Sie den Lampenständer nun gleichmäßig mit der von Ihnen gewünschten Farbe ein. Es empfiehlt sich dies entweder im Freien oder im Keller zu tun, da der Geruch und natürlich der feine Farbstaub sich sonst in der Wohnung ausbreitet. Lassen Sie den Lampenschirmständer mehrere Stunden trocknen.
Jetzt fehlt nur noch der Lampenschirm. Um diesen neu zu gestalten suchen sie sich Stoff aus, der ihnen besonders gut gefällt und Lichtdurchlässig ist. Natürlich muss der Stoff farblich zum Lampenständer passen. Stoffe deren Muster Kontraste zum Stil der Lampe setzen sehen außergewöhnlich aus und lassen Ihre Lampe zum besonderen Designerstück werden. Lösen Sie den alten Bezug vom Lampenschirm und nehmen Sie die benötigten Maße. Bekleben Sie die zugeschnittene Folie sorgfältig mit dem Stoff und befestigen Sie die bezogene Lampenschirmfolie an dem Lampenschirmgestell. Setzen Sie den Lampenschirm wieder auf den Ständer und bewundern Sie ihr selbst kreiertes Unikat, das Tradition und Stil in sich vereint. Jetzt müssen Sie nur noch ein schönes Plätzchen finden an dem es jeder bewundern kann.

Mrz 24

Esstischbeleuchtung- Edel und Besonders

von Christian Stenger via Flickr

Wunderschöne, hohe Decken, Stuck und der atemberaubende Kronleuchter in der Mitte. Das ist der Ort mit dem wir diese Art von Beleuchtung verbinden. Die klassischen Kronleuchter sind rund und entweder als Lüster mit vielen Kristallen vertreten oder fünf bis achtarmig mit einzelnen Kristallen. Es gibt sie inzwischen in allerdings auch in anderen Versionen, wie zum Beispiel den mit der Länglichen Form ein Kronleuchter in moderner Interpretation. Er ist perfekt geeignet für das Esszimmer und verbreitet wunderschönes fein funkelndes Licht. Es gibt in als schlichte metallene Stange mit Leuchten die in einer Reihe eingeschraubt sind und ergänzt werden mit Kristallen die wie mit unsichtbaren Band von beiden Seiten runterhängen. Schlicht und doch sehr extravagant sind die einzigen Worte die einem dazu einfallen. Ein anderer seht attraktiver Vertreter seiner Art, kommt mit einem schlichten ovalen Lampenschirm aus Organza daher, der das Licht sanft umhüllt und eine Richtung gibt. Der Stoff des Schirmes schmiegt sich in glatten Falten eng an das Korsett. Es gibt ihn in Transparentem Weiß, Schwarz und hellem Flieder. Unter dem Schirm schimmern die Glaskristalle im Licht und blitzen leicht heraus. Selbst in einer Wohnung ohne hohe Decken wird er zum absoluten Hingucker. Besonders gut passt diese Art der Beleuchtung zu einem rechteckigem Esstisch im Landhaus oder modernem Barockstil. Wählen Sie die Variante mit dem weißen Schirm, achten Sie darauf, dass wenigstens eine Wand dahinter in Farbe ist, so kommt der Lampenschirm besonders gut zur Wirkung. Umgekehrt gilt wählen Sie den Schirm in Schwarz sind weiße Wände ein passender Hintergrund. Der fliederfarbene Schirm kommt sowohl mit einer Wand im dunklen Lila als auch vor einer weißen Wand gut zur Geltung. Diese Lampen mit dem besonderen Design machen in jedem Esszimmer etwas her.

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